Ludwigsstadt
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Meldung vom Dienstag, den 07.10.2014

       

KSI: Initialberatung Klimaschutz für die Stadt Ludwigsstadt

Ludwigsstadt

Unter dem Förderkennzeichen 03K00396 findet sich der Förderbescheid: KSI: Initialberatung Klimaschutz für die Stadt Ludwigsstadt mit der Laufzeit vom 01.10.2014 bis 30.09.2015.

Die Stadt Ludwigsstadt hat ab 2008 am Pilotprojekt "Struktur- und Konsolidierungshilfen" teilgenommen, um ihren Haushalt zu konsolidieren. Mit der Umsetzung von Maßnahmen im Bereich Klimaschutz, die durch die Initialberatung konkretisiert werden sollen, erwartet die Stadt weiters Einsparpotentiale bewirken zu können.

Bisherige Aktionen und Potentialanalysen gaben nur grob Hinweis auf mögliche Handlungsfelder. Bislang mangelte es an konkreten Hinweisen, die die Kommune zur Umsetzung geplanter Maßnahmen veranlasste. Nach einer Recherche von Fördermöglichkeiten, die zu Umsetzung von Maßnahmen beitragen, wurde die Impulsberatung favorisiert. Zuerst sollen Strukturen geschaffen werden (ähnlich eines Energiemanagementsystems), die einen effizienten, wirksamen und angemessenen Prozess in Gang setzen. Bislang sind derart Strukturen noch nicht geschaffen. Die Kommune diskutiert bereits lange über geplante Umsetzungen. Prioritäten können derzeit nicht sicher bestimmt werden. Die Datenbasis als Grundlage von Investitionsentscheidungen ist noch nicht hinreichend auswertbar (Monitoring/Controlling fehlt).

Als externer Berater fugiert bei dem Projekt Dip-Ing. (FH) Christian Fischer aus Kronach (www.aig-fischer.de)

Mit seinen Tätigkeiten als Energieberater ist er, u. a. auch in Ludwigsstadt seit 2003 tätig. Er betreute seitdem eine Vielzahl von Kommunen des Lankreises Kronach bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzprojekte, z. B. Turnhalle Stockheim (2010). Christian Fischer besitzt seit 2003 die Zulassung des BAFA als Energeiberater für Vor-Ort-Beratungen und ist seit 2007 seitens der KfW-Beraterbörse für die Energeiberatung Mittelstand zugelassen. Nach seinen Angaben wurden durch ihn bereits 69 Kommunen bei ihren Klimaschutzbemühungen unterstützt, sowie ca. 300 Privathaushalte und ca. 400 Unternehmen. Bei ca. 50 Unternehmen hat er als Berater bei der Einführung einen Energiemangagementsystem mit gewirkt. Zudem ist Herr Fischer Dozent beim Bildungsinstitut QPunkt in Nürnberg. Dort bildet er seit 2008 fortwährend Energieberater aus, u. a. auch für kommunalen Beratungsgenossenschaft in Nürnberg. Insgesamt sind dort 14 erfahrene Mitarbeiter u. a. mit dem Schwerpunktthema Klimaschutz in Kommunen beschäftig.

Als lokaler Ansprechpartner fungiert in der Stadtverwaltung Kämmerer Reinhard Bräutigam (Tel. 09263-94922).

Zielsetzung der Arbeitsschritte

1. Übersicht/Sondierung/Dokumentation bestehender Unterlagen, Erfassungen, Angebote, Dokumente zum Thema Energieeinsparung

2. Erstellung eines Organigramms, Gründung eines Energieteams, Erteilung von ARbeitsanweisungen, Erstellen eines Schulungsplans, schulungen / Reamsitzungen / Management Reviews

3. Vorgehen zur Erarbeitung von  umsetzbaren Maßnahmen:

a) Monitoring und Controlling

b) Festlegung von Energiezielen

c) Durchführung von nicht-/gering investiven und schnell amortisierenden Maßnahmen

d) Planung von investiven Maßnahmen mit günstiger Amortisation

e) langfristige Maßnahmenplanung unter Berücksichtigung eines hohen Sowieso-Charakters

4. Vorgehen zur Erarbeitung von Maßnahmenaktionsplanes:

a) Festlegung von Handlungsfeldern und Umsetzungskriterien

b) Priorisierung von Maßnahmen

c) Erstellung eines Investitions-/Zeitplanes

d) Kurzfristige Ziele anhand eines Aktionsplanes

Ziel: Strategische, zeitlich gegliederte Umsetzung der idealen Maßnahmen in einer logischen Reihenfolge, mit dem Ziel der größtmöglichen Energieeinsparung, die unter wirschaftlichen Aspekten schnellstmöglich reaslierbar ist. Langfristige Planung anhand eines Management-Prozesses.

Der komm. Ansprechpartner verwaltet die Datenbasis (Serververzeichnis/Originale im Ordner) und bildet die Schnittstelle aller Beteiligten. Ähnlich eines Energiemanager deligiert er die Vorgänge. Nach anfänglich externer Hilfe soll dieser das kommunale Klimaschutzmanagement eigenständig betreiben können. Evtl. wird hier weitere Förderung angestrebt.

Der Analysebericht steht als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.

Die Aktionsliste steht als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.

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