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Neue Presse: Auf dem Weg zum Förster des Jahres?

    Ein Mann in einer orangefarbenen Waldjacke schaut in die Kamera. Er steht draußen und im Hintergrund sind abgeholzte Waldflächen.
    ©waldpreis.de Christian Goldammer Foto: waldpreis.de

    Neue Presse: Auf dem Weg zum Förster des Jahres?

    Christian Goldammer aus Tettau ist für den Deutschen Waldpreis nominiert. Der Sieger wird per Online-Voting ermittelt.

    Förster Christian Goldammer aus Tettau hat es unter die Finalisten des Deutschen Waldpreises 2025 geschafft und gehört damit zu den besten Förstern des Jahres. Ob er sich den Titel „Förster des Jahres“ sichern kann, wird bei der festlichen Preisverleihung am 10. Juli in Berlin bekannt gegeben.´Bis dahin haben Interessierte die Möglichkeit, beim öffentlichen Online-Voting auf www.deutscher-waldpreis.de für ihren Favoriten abzustimmen.

    Der Deutsche Waldpreis wird seit acht Jahren von forstpraxis.de, der führenden deutschsprachigen Plattform für Forst- und Waldwirtschaft aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag, vergeben. In den Kategorien „Förster/in des Jahres“, „Waldbesitzer/in des Jahres“ und „Forstunternehmer/ in des Jahres“ wurden insgesamt neun herausragende Persönlichkeiten nominiert, die sich durch ihre besonderen Verdienste für die Forstwirtschaft hervorgetan haben.

    Christian Goldammer ist seit 2011 Revierleiter in Weilheim bei den Bayerischen Staatsforsten im nordöstlichen Oberfranken, direkt an der Grenze zu Thüringen. Dort betreut er ein 1950 Hektar großes Revier – einst geprägt von dichten Fichtenbeständen, die inzwischen durch den Klimawandel stark gelichtet wurden. Wo früher geschlossener Wald stand, prägen heute große Kahlflächen das Bild. Doch für Goldammer ist Aufgeben keine Option: Der Umbau zu einem klimastabilen Mischwald ist für ihn alternativlos. In den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren will er die Flächen schrittweise in zukunftsfähige Bestände überführen – mit standortgeeigneten heimischen Baumarten, ergänzt durch ausgewählte, nicht heimische Arten. „Wenn wir den großflächigen Umbau im Oberen Frankenwald schaffen wollen, müssen wir jetzt handeln“, mahnt er eindringlich.

    Ab sofort können alle Interessierten bis zum 15. Juni beim Online-Voting unter www.deutscher-waldpreis.de ihre Stimme abgeben und mitbestimmen, wer den Deutschen Waldpreis in den einzelnen Kategorien gewinnt. Jeder Preisträger erhält eine Auszeichnung in Höhe von 1000 Euro, gestiftet von Stihl, claus rodenberg waldkontor gmbh, Ral Gütezeichen, Grube KG Forstgerätestelle, Unterreiner Forstgeräte GmbH und Colliers Land & Forst. Neben den drei Hauptkategorien wird auch in diesem Jahr der Sonderpreis „Nachhaltigkeit Wald“ verliehen, der besondere Leistungen im Bereich der ökologischen Waldbewirtschaftung auszeichnet. Zum dritten Mal geht zudem der Sonderpreis „Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse“ an forstwirtschaftliche Kooperationen, die innovative Modelle in der Branche umsetzen. Die Teilnahme am Wettbewerb steht allen Forstunternehmern, Förstern und Waldbesitzern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz offen, unabhängig von der Größe ihres Betriebs.

    → Wer abstimmen will, kann dies unter www.deutscher-waldpreis.de. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Preis sowie zu den Nominierten.

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