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Aktive Mitgestaltung des Ländlichen Lebensraums – Abiturienten als künftige Projektleitende gesucht

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Mehrere junge Menschen mit neongrünen Warnwesten stehen auf einem Platz. Zwischen ihnen steht ein Instrument auf einem Dreibein. Es sieht aus wie ein Fernglas oder eine Kamera.
©Stephanie Geßler ALE Oberfranken Reinschnuppern in den Beruf des Projektleiters der Ländlichen Entwicklung: Vermessung der Turmspitze des Bamberger Doms beim Praktikumstag der FOS Bamberg im Juni 2025

Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken

Aktive Mitgestaltung des Ländlichen Lebensraums – Abiturienten als künftige Projektleitende gesucht


Bamberg. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberfranken sucht ab 1. Oktober 2026 interessierte (Fach-)Abiturientinnen und Abiturienten, die sich im Rahmen eines dualen Studiums zu Projektleiterinnen und Projektleitern ausbilden lassen möchten.

Ihre Aufgabe ist es, im Rahmen von Dorferneuerungen und Flurneuordnungen das Leben auf dem Land aktiv mitzugestalten. Sie planen und koordinieren Projekte und Baumaßnahmen und arbeiten dabei eng mit Gemeinden, Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen sowie Verbänden zusammen, um Dörfer zukunftsfähig zu gestalten. „Der Job der Projektleiterin oder des Projektleiters der Ländlichen Entwicklung ist besonders spannend für alle, die mehr als einen klassischen Bürojob suchen“, sagt ALE-Ausbildungsleiter Gerald Riedel und fügt hinzu: „Man sieht konkret, wie die eigene Arbeit das Leben der Menschen vor Ort verbessert, indem beispielsweise Dorfgemeinschaftshäuser entstehen, landwirtschaftliche Wege und die Grundstücksstruktur verbessert, Hochwasserschutz- und Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt sowie Biotopverbundsysteme geplant werden“. Der Job werde daher als besonders sinnstiftend erlebt und biete jede Menge Abwechslung, so Riedel.

Voraussetzung für die Ausbildung ist eine gewisse Technik-Affinität, Freude am Umgang mit Menschen sowie am Organisieren und analytische Fähigkeiten. Nach Fachabitur oder Abitur vereint das duale Studium Theorie und Praxis: Der dreieinhalbjährige Bachelorstudiengang „Vermessung und Geoinformatik“ umfasst sechs theoretische Semester an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Während der vorlesungsfreien Zeit und einem Praxissemester begleiten die Studierenden vor Ort in Bamberg erfahrene Projektleitende. Auch die Bachelorarbeit behandelt ein praxisnahes Thema aus der Land- und Dorfentwicklung. Der Verdienst liegt während der Ausbildungszeit bei 800 Euro pro Monat. „Zudem profitieren die jungen Leute von allen Sozialleistungen des Öffentlichen Dienstes und nach erfolgreichem Abschluss des dualen Bachelor-Studiums sowie des Vorbereitungsdienstes werden die Absolventinnen und Absolventen vom Freistaat Bayern in ein Beamtenverhältnis übernommen“ führt der ALE-Ausbildungsleiter weiter aus.

Allen, die sich für die die duale Ausbildung zum Projektleitenden der Ländlichen Entwicklung interessieren, bietet das ALE in Bamberg an, im Rahmen von tage- oder wochenweisen Praktika die verschiedenen Aufgabengebiete kennenzulernen. „Aber auch wenn jemand erstmal lediglich ein informatives Gespräch führen möchte, stehe ich gerne persönlich oder telefonisch zur Verfügung“, so Gerald Riedel. Erreichbar ist der Ausbildungsleiter des ALE Oberfranken unter gerald.riedel@ale-ofr.bayern.de bzw. 0951/837-522. Allgemeine Informationen zum dualen Studium sind unter https://www.stmelf.bayern.de/landentwicklung/karrierechancen/bildungsvertragduales-studium/index.html abrufbar.

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