Sprungziele

Flora und Fauna kommen zurück

  • Ludwigsstadt
  • Ebersdorf
  • Steinbach an der Haide
  • Lauenstein
  • Ottendorf
  • Lauenhain

Flora und Fauna kommen zurück

Projekt in Ludwigsstadt soll alten Steinbruch renaturieren.

Ludwigsstadt. Wo früher Schiefer abgebaut wurde, soll ein Lebensraum für verschiedene Tiere und Pflanzen entstehen.

Nach diesem Motto betreibt Dietrich Förster von der Ökologischen Bildungsstätte Oberfranken verschiedene Abbaustellenprojekte in Kronach und Kulmbach, wie die Ökologische Bildungsstätte Oberfranken mitteilt. Schon zu Zeiten des Schieferabbaus konnten am Eisenberg in Ludwigsstadt Arten wie die Schlingnatter gefunden werden. Diese bevorzugt lichte Standorte und warme, sonnige Plätze. Durch die Arbeit der Steinbrucharbeiter wurde der Bruch damals immer wieder von Bewuchs freigehalten. So entstanden die für diese Arten wichtigen Lebensräume. Mit dem Ende des Abbaus veränderte sich jedoch auch die Landschaft. Ohne regelmäßige Pflege würden sich Gräser, Sträucher und auch zunehmend Gehölze ausbreiten. Heute übernehmen die Ziegen der Familie Rentsch einen Teil dieser Landschaftspflege. Durch die nachhaltige Form der Entbuschung, nämlich die Beweidung, wird verhindert, dass der Steinbruch wieder vollständig zuwächst.

Neben offenen Flächen bieten die alten Strukturen des Schieferbruchs wertvolle Rückzugsorte, zum Beispiel für kleine Hufeisennase, eine in Bayern seltene und stark gefährdete Fledermausart. Im hinteren Teil der Abbaustelle befindet sich der Eingang zu einem alten Stollen. Dieser bietet der Fledermaus einen geschützten Rückzugsort und damit einen wertvollen Lebensraum. Am 6. August wurde der schon vorhandene Zaun mit einem Tor der Firma „Zaunbau Frankenwald“ ergänzt. Noch am selben Tag, kamen die Ziegen am Eisenberg an und werden nun für einige Wochen im Schieferbruch weiden. Ziel dessen ist es dabei, ganz natürlich dafür zu sorgen, dass Gehölze und zunehmender Bewuchs zurückgedrängt werden. Timo Ehrhardt, Ludwigsstadts Bürgermeister, war eine Woche später eingeladen, sich das neue Projekt in seiner Gemeinde anzusehen. Auch der Besitzer des Steinbruchs, Bernhard Weisse, und Miriam Harper von der Naturschutzwacht des Landkreises Kronach besichtigten das neue Weideprojekt. Besonders deutlich wurde bei diesem Termin, wie schön es sei, dass schon vergessene Orte wieder zum Leben erweckt werden.

Alle Nachrichten

De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

Wenn Sie uns eine De-Mail an die oben angegebene Adresse senden möchten, benötigen Sie selbst eine De-Mail-Adresse, die Sie bei den staatlich zugelassenen De-Mail-Anbietern erhalten.

Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.