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Flurstraße in Ebersdorf jetzt fit für die Zukunft (Heike Schülein)

  • Ebersdorf
Eine unbefestigte Straße auf der einen Seite gesäumt von Wohnhäusern auf der anderen Straßenseite grüne Wiese. Auf der unbefestigten Straße stehen zwei Männer und halten ein Papier in den Händen. Sie lächeln in die Kamera.
©Heike Schülein (von links) Bauhofleiter Claus Lindig und Bürgermeister Timo Ehrhardt verschafften sich einen Eindruck von dem sich auf der Zielgeraden befindlichen Ausbau der Flurstraße in Ebersdorf.

Flurstraße in Ebersdorf jetzt fit für die Zukunft (Heike Schülein)

Die Stadt Ludwigsstadt brachte die Flurstraße in Ebersdorf auf Vordermann. Die Ortsstraße wurde ausgebaut; alle unterirdisch verlegten Medien erneuert.

Ebersdorf- Ein zu schmaler „Flickenteppich“ - Das war die Flurstraße in Ebersdorf, bevor die Straße auf einer Länge von rund 370 Metern ab Juli 2024 einen Komplettausbau erfuhr. Die Arbeiten wurden von der Fa. Straßen-, Tief- und Wasserbau (STW), Eliasbrunn ausgeführt. Neben dem zeitgemäßen Straßenausbau wurden auch die Wasserleitungen im Baubereich komplett erneuert und ein neuer Regenwasserkanal verlegt. Die Erneuerung des Schmutzwasserkanals erfolgte in einem Teilabschnitt. Seitens der Fa. Bayernwerk erfolgte die Erdverkabelung des Stromnetzes. Die Freileitungen verschwinden in der Flurstraße vollends. Breitband Korn nutzte die Baumaßnahme, um Glasfaserleitungen bis in die Häuser zu verlegen.

„Der Ausbau der Ortsstraße passt genau in das Leitbild unserer strategischen Ausrichtung, die Infrastruktur der Stadt Ludwigsstadt nach und nach zu verbessern und zeitgemäß herzurichten“, bekundete Ludwigsstadts Erster Bürgermeister Timo Ehrhardt, als er sich kürzlich bei einem Ortstermin gemeinsam mit Bauhofleiter Claus Lindig einen Eindruck von der sich auf der Zielgeraden befindlichen Maßnahme mit einem Invest von rund 1,5 Millionen Euro verschaffte. Zu dieser strategischen Ausrichtung gehört insbesondere auch, im Zuge des Straßen- beziehungsweise Wegeausbaus - sofern dies notwendig und sinnvoll ist - jeweils die unterirdisch verlegten Medien wie Wasser-, Abwasser- oder Stromleitungen herzustellen oder zu erneuern, um deren Funktionalität und Nutzbarkeit zu gewährleisten. So geschehen jetzt auch in Ebersrdorf. Die Straße wurde hier auf einer Länge von rund 370 Metern mit Fahrbahnbreiten von bis zu vier Metern ausgebaut, nachdem der bisherige Zustand der Gemeindestraße nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach. So zeigte der Streckenabschnitt aufgrund des unzureichenden Fahrbahnaufbaues und der ungenügenden Straßenentwässerung zahlreiche Netz- und Querrisse sowie Verdrückungen und Setzungen.

Modernes Entwässerungssystem

„Durch den Neubau des Oberflächenwasserkanals wurde die Straßenentwässerung komplett neu organisiert und strukturiert“, betonte der Bürgermeister. Die Wasserleitungen wurden im Baubereich, inklusive der Hausanschlüsse, in Gänze erneuert und ein neuer Regenwasserkanal verlegt. Die Leitungen wurden bis ins Haus - quasi bis zur Wasseruhr - erneuert, sodass alle Eigentümer jetzt über komplett neue Hausanschlüsse verfügen. Die Wasserleitung wurde nunmehr in die Straße verlegt, nachdem sich bislang die Hauptleitung in den jeweiligen Gärten - sprich auf Privatgrund - befunden hatte. „Das Oberflächenwasser dient jetzt nur noch der Straßenentwässerung“, erläuterte der Bauhofleiter, dass bislang das Regenwasser ins Schmutzwasser hineingelaufen war und das bisherige Mischsystem zu Problemen wie Geröll im Kanal geführt hatte.

Die Ausbauarbeiten nutzten das Bayernwerk für die Erdverkabelung des Stromnetzes und die Fa. Breitband Korn für das Verlegen von Glasfaserleitungen bis in die Häuser, so dass alle notwendigen Arbeiten an der unterirdischen Infrastruktur optimalerweise gleichzeitig durchgeführt wurden. „Alle in diesem Bereich notwendigen Medien sind nunmehr komplett neu“, betonte der Bürgermeister, somit zukünftige Störungen oder Erneuerungsarbeiten zu vermeiden.

Herausforderndes Baufeld

Wie er ausführte, handelte es sich bei der Flurstraße um ein sehr schwieriges, beengtes Baufeld mit steinigem beziehungsweise felsigem Untergrund. Die hohen Baukosten waren dann auch insbesondere den schwierigen Bodenverhältnissen geschuldet.

Die Gesamtkosten der städtischen Maßnahme belaufen sich auf rund 1,48 Mio. Euro. Auf die förderfähigen Kosten erhält die Stadt dankenswerterweise Fördermittel des Freistaates Bayern für den Straßenbau in Höhe von 90 Prozent (13 c FAG-Förderung) sowie für den Wasserleitungs- beziehungsweise Kanalbau von 40 Prozent (RZ Was). Somit hat die Stadt Ludwigsstadt lediglich einen Eigenanteil in Höhe von rund 500.000 Euro zu leisten.

Als positiver Nebeneffekt schlossen sich dem Ausbau auch einige Privatmaßnahmen der Anlieger an. Allen Anliegern dankte der Bürgermeister für das Verständnis und die Geduld für die sich über ein Jahr hinziehenden Baumaßnahmen mit den damit einhergehenden Beeinträchtigungen. Das Miteinander der Stadt mit ihnen und den Baufirmen war sehr gut. hs

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