Fränkischer Tag: 2500 Euro für Malertage (Heike Schülein)

Fränkischer Tag: 2500 Euro für Malertage (Heike Schülein)
Kronach Die VR-Bank Oberfranken-Mitte möchte sich noch stärker unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit in die Region einbringen. Daher ruft sie gemeinnützige Vereine, Initiativen und Institutionen im Geschäftsgebiet auf, sich mit entsprechenden Projektideen bei ihr zu bewerben. Unter allen Einsendungen vergibt die Bank pro Quartal zweimal 2500 Euro für die Umsetzung, jeweils im Landkreis Kronach und Kulmbach.
Preisträger im Landkreis Kronach wurden für das vierte Quartal 2024 die Oberfränkischen Malertage e.V., die vom 9. Juni bis 13. Juni in Ludwigsstadt, Steinbach am Wald und Tettau Station machen. Bei den Malertagen rücken laut VR-Bereichsdirektor Florian Horner die Bereiche Bildung und Soziales in den Fokus.
„Wir brauchen diese Förderung dringend“, bestätigte Vorsitzende Katrin Dietel, die sich voller Vorfreude auf die 28. Oberfränkischen Malertage, dieses Mal in der Rennsteigregion, zeigte. Gegründet wurde der Verein vor 25 Jahren von ihrer Amtsvorgängerin, Ehrenvorsitzende Christel Gollner, die bis 2017 den Vorsitz innehatte, sowie weiteren Künstlern in Weidenberg. Seitdem wandert das Projekt jedes Jahr an einen anderen oberfränkischen Ort. Dabei gesellten sich immer weitere namhafte Künstler dazu.
Zudem werden stets heimische Kunstschaffende mit eingeladen. Themen sind die Schönheiten und die Geschichte des betreffenden Orts, die man als Momentaufnahme wiedergeben und porträtieren möchte. Auf den fränkischen Rennsteig stieß man, nachdem sich Steinbachs Bürgermeister Thomas Löffler bei der Ergebnisausstellung im Kronacher Landratsamt der 2023 in Mitwitz entstandenen Bilder so begeistert von dem Projekt gezeigt hatte. Bei einem Besuch vor Ort hatte er den Verantwortlichen dann seine Heimatgemeinde vorgestellt. Dabei war man sich sofort einig geworden, dort die nächsten Malertage abhalten zu wollen. Der Maler Ivo Petschke bat darum, auch Ludwigsstadt, wo er arbeitet, mit aufzunehmen. Nachdem auch Tettau angrenzt, wird man diese Gemeinde ebenfalls berücksichtigen. Für die Gemeinden sei der Blick von außen eine tolle Chance, sich zu präsentieren, fand Vorsitzende Dietel. Als Atelier wird die Schorsch-Neubauer-Halle in Kehlbach dienen. „Kunst ist eine große Bereicherung für die Gesellschaft“, würdigte Thomas Löffler. Das Projekt stelle für die Region einen Riesenmehrwert dar; ergäben sich dadurch doch ganz neue Blicke auf die Heimat.
Wie Wasserrückhalt funktioniert
Der zweite Quartalssieger ist Harsdorf mit dem Projekt „Dachbegrünung des Schulbuswartehäuschens“. Kinder können dadurch miterleben, wie Wasserrückhalt und temperatursenkende Maßnahmen funktionieren.