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Fränkischer Tag: Helden unserer Zeit (Heike Schülein)

  • Ludwigsstadt
Eine Gruppe von Menschen schauen in die Kamera. Sie stehen in zwei Reihen hintereinander. Die Personen in der vorderen Reihe halten je eine Urkunde in der Hand. Sie alle lächeln.
©Heike Schülein Sie wurden für 100-, 125- und 150-maliges Blutspenden geehrt. Foto: Heike Schülein

Fränkischer Tag: Helden unserer Zeit (Heike Schülein)

Windheim Sie setzen sich mit ihrer Blutspende aktiv für andere ein, nehmen sich Zeit und übernehmen Verantwortung in unserer Gesellschaft: Der Dank an die „Helden unserer Zeit“ ist dem BRK-Kreisverband Kronach ein echtes Herzensanliegen. Auch am Dienstagabend fand der stellvertretende BRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Schmidt im Gasthaus Löffler in Windheim beim zweiten von insgesamt drei Blutspende-Ehrungsterminen viele lobende Worte für die „vielfachen Lebensretter“, die 25-, 50-, 75-, 100-, 125- oder sogar – wie Claus Hadzelek – 150-mal ihren Lebenssaft Erkrankten oder Unfallopfern zur Verfügung gestellt hatten.

„Sie alle, wie sie anwesend sind, zeigen: Hilfe kann so einfach sein und hat doch so eine große Wirkung“, zeigte sich Schmidt allen treuen Blutspendern gegenüber sehr dankbar für deren Zeit, Bereitschaft zum Helfen sowie deren Menschlichkeit. Alle Anwesenden bat er, in ihrem Umfeld von ihrem ehrenamtlichen Dienst zu erzählen und damit vielleicht den Anstoß zu geben, es ihnen gleich zu tun. Blut sei nach wie vor durch nichts zu ersetzen. Tag für Tag würden 15.000 Blutkonserven in Deutschland gebraucht, davon alleine 2000 in Bayern. Jährlich werden insgesamt 500.000 Blutkonserven in Deutschland bereitgestellt und hauptsächlich zur Behandlung schwerer Krankheiten wie Krebs oder bei Unfällen, Transplantationen und Operationen genutzt. Jede einzelne Spende könne drei Leben retten.

2024 wurden im Landkreis Kronach insgesamt 3479 Blutspenden geleistet – eine Zahl, auf die man gemeinsam sehr stolz sein könne. 32 Blutspende-Termine wurden durchgeführt, mit durchschnittlich jeweils 109 Spendern. Besonders erfreulich sei, dass man auch 175 Erstspender begrüßen konnte. Neben den langjährigen Spendern sei die Gewinnung neuer Blutspender von zentraler Bedeutung. „Viele Menschen haben noch nie Blut gespendet, oft aus Unwissenheit über den einfachen und sicheren Ablauf“, bedauerte Schmidt. Die Online-Registrierung erleichtere den Weg zur Blutspende erheblich. In nur wenigen Minuten könne man sich anmelden, einen Termin finden und zur Spende kommen.

Für 25 Spenden wurden geehrt: Markus Göhl (Tettau), Sebastian Krank (Teuschnitz), Marie Christine Barnickel (Teuschnitz); 50 Spenden: Günther Schwab (Ludwigsstadt), Andre Müller (Pressig), Gerhard Hauck (Reichenbach), Jonas Zwosta (Steinbach am Wald), Sven Hofmann (Stockheim), Christoph Beetz (Stockheim); 75 Spenden: Sabine Vetter (Steinbach am Wald), Gunther Dressel (Stockheim), Tanja Raupach (Stockheim); 100 Spenden: Norbert Fehn (Ludwigsstadt), Frank Denscheilmann (Stockheim); 125 Spenden: Herrmann Beetz (Stockheim), Jürgen Opel (Wilhelmsthal). 150 Mal spendete Claus Hadzelek (Steinbach am Wald).

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