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Fränkischer Tag: Klares Votum für Fusion

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Fränkischer Tag: Klares Votum für Fusion

Kulmbach/Kronach Der Zusammenschluss mit der Raiffeisenbank Thurnau war großes Thema bei der Vertreterversammlung der VR-Bank Oberfranken Mitte in der Kulmbacher Stadthalle.

Bei der Generalversammlung der Raiffeisenbank Thurnauer Land hatten sich 20 Prozent der Genossen gegen die Fusion ausgesprochen. Bei der VR-Bank Oberfranken Mitte war die Zustimmung mit 98,3 Prozent deutlich größer. Von 118 Genossen votierten 114 mit Ja, zwei mit Nein, zwei enthielten sich. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 1.380,1MillionenEuro (Vorjahr: 1.381,5 Millionen Euro).

Die Summe aller betreuten Kundengelder und -kredite, Wertpapierdepots und Anlagen belief sich zum Jahresende 2024 auf 2.796,2 Millionen Euro und lag mit 114,4 Millionen Euro über dem Vorjahresendwert.

Unter dem Strich konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.528.976 Euro erwirtschaftet werden. Davon soll das Eigenkapital um 347.000 Euro erhöht werden. Zudem können sich die 27.474 Genossenschaftsmitglieder über eine Dividende in Höhe von 3,00 Prozent freuen.

Alexander Meile aus Kulmbach und Frank Wich aus Kronach wurden von den Vertretern einstimmig für weitere drei Jahre gewählt. Zusammen mit Timo Ehrhardt, Holger Riegg und Hans-Peter Röhrlein besteht das Gremium bis zur nächsten Aufsichtsratswahl aus fünf Mitgliedern.
Der ausgeschiedene Aufsichtsrat Gerhard Wunder, Bürgermeister von Steinwiesen und stellvertretender Landrat im Kreis Kronach, wurde erstmals 2015 ins Aufsichtsratsgremium der damaligen Raiffeisen-Volksbank Kronach-Ludwigsstadt gewählt.

Nach der Fusion zur VR Bank Oberfranken Mitte wirkte er bis zu seinem diesjährigen, aus Altersgründen satzungsgemäßen Ausscheiden im Gremium mit. Der Aufsichtsratsvorsitzende Holger Riegg würdigte sein Engagement: „Gerhard Wunder war ein geschätzter Gremiumskollege. Seine fachliche, sachliche und vor allem menschliche Art zeichnen ihn aus. Er war stets ein wertvoller Ansprechpartner und gesuchter Ratgeber.“

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