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Liederabend der in Kronach geborenen Mezzosopranistin Eva Schuster mit der lettischen Pianistin Vita Gajevska

    ein Liederabend der in Kronach geborenen Mezzosopranistin Eva Schuster mit der lettischen Pianistin Vita Gajevska.

    23.März, findet um 19:30 Uhr im Kreiskulturraum das letzte Konzert der aktuellen Musikring-Saison statt

    Am kommenden Samstag, den 23.März, findet um 19:30 Uhr im Kreiskulturraum das letzte Konzert der aktuellen Musikring-Saison statt: ein Liederabend der in Kronach geborenen Mezzosopranistin Eva Schuster mit der lettischen Pianistin Vita Gajevska. Unter dem Titel Fern.Weh präsentieren die beiden in Leipzig wirkenden Musikerinnen Lieder, die zugleich die Sehnsucht nach der Ferne wecken und vom Heimweh nach dem fernen Vertrauten wissen. 

    Eva Schuster besuchte nach dem Abitur am Kaspar-Zeuss-Gymnasium in ihrer Heimatstadt zunächst die Berufsfachschule für Musik, bevor sie an der Musikhochschule Nürnberg bei Prof. Elisabeth Kovacs Gesang studierte. 2007 war sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Nürnberg-Erlangen. 2009 schloss sie ihr Studium mit dem künstlerischen Diplom ab. Das Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix-Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig absolvierte sie mit Auszeichnung, im Anschluss daran war sie in Leipzig Meisterschülerin bei Prof. Roland Schubert. Sie konzertiert deutschlandweit und gastierte in unterschiedlichen Rollen an deutschen Opernhäusern, zuletzt an der Oper Leipzig. Seit 2015 unterrichtet sie zudem an der Berufsfachschule für Musik in Kronach. 

    Vita Gajevska wurde in Lettland geboren und begann ihre musikalische Ausbildung bereits im Alter von 6 Jahren. Sie spielte als Solistin mit mehreren Jugendorchestern und erhielt Preise bei internationalen Festivals und Wettbewerben. Bereits im Laufe ihres Bachelor-Studiums nahm die Pianistin ihre Tätigkeit als Lehrkraft und Klavierbegleiterin an einer staatlichen Musikschule in Riga auf. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen durch das Ministerium für Kultur der Republik Lettland sowohl für ihre pädagogische Arbeit als auch für ihre Klavierbegleitung bei verschiedenen internationalen Wettbewerben. Ihr Masterstudium im Hauptfach Solo-Klavier an der Robert Schumann-Hochschule Düsseldorf bei Prof. Angelika Nebel sowie ihr Meisterklassenstudium im Hauptfach Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig bei Prof. Alexander Schmalcz schloss Vita Gajevska mit Auszeichnung ab. Seit 2016 hat sie einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Leipzig im Fach "Vokale und Instrumentale Solorepetition" inne. Die Pianistin tritt regelmäßig als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin auf. 

    Den Auftakt des Kronacher Konzerts der beiden Künstlerinnen bilden zwei Vertonungen spätromantischer Gedichte Justinus Kerners durch Robert Schumann, Sehnsucht nach der Waldgegend und Wanderlied, in dem ein Vogel mit den „eilenden Wolken“ fortzieht, um „in der Ferne“ wiederum „ein heimatlich’ Lied“ zu singen. Die Bitterkeit einer Flucht in die Ferne mit dem gebrochenen Herzen eines unglücklich Liebenden besingt das Gedicht In der Ferne von Ludwig Rellstab, das Franz Schubert 1828 in seiner letzten Komposition mit dem Titel Schwanengesang vertont hat. Dem folgt im Konzert Gustav Mahlers Lied Ich bin der Welt abhanden gekommen aus dem Jahr 1901 nach einem Gedicht des in Coburg geborenen Dichters und Übersetzers Friedrich Rückert, der die Orientalistik begründete. 

    Im Zeichen der europäischen Orient-Mode um die Jahrhundertwende von 1900 stehen sodann Maurice Ravels Vertonungen dreier Gedichte des Léon Leclère (alias Tristan Klingsor) unter dem Titel Shéhérazade nach der ursprünglich persischen, später ins Arabische übertragenen Erzählsammlung Tausendundeine Nacht aus dem frühen sechsten bzw. neunten Jahrhundert. Zwei dieser farbenreichen Lieder Ravels, die an Rimsky-Korsakows symphonische Dichtung Scheherazade anknüpfen, wird Eva Schuster an diesem Abend singen: Ein Lied auf Asien als „wundersames Land der Märchen“ und das Lied La flûte enchantée über eine verzauberte Flöte, deren Töne die Wange des Hörenden „wie ein geheimnisvoller Kuss“ streifen. 

    Nach der Pause führt das Programm mit Ralph Vaughan Williams’ 1907 entstandenen Songs of Travel nach Gedichten des Robert Louis Stevenson zunächst nach England und von dort nach Lettland, wenn zwei Vertonungen des 2017 verstorbenen Komponisten Pēteris Plakidis nach Gedichten des lettischen Dichters Ojārs Vācietis aus dem Jahr 1980 zu hören sein werden. Die lettische Heimat der Pianistin Vita Gajevska wird im Kronacher Konzert auch mit vier Präludien für Klavier der 1977 verstorbenen lettischen Komponistin Lūcija Garūta sowie mit Klaviervariationen des 1983 verstorbenen lettischen Komponisten Jānis Ivanovs vertreten sein.           

    Den Abschluss des Abends bilden fünf Liebeslieder aus den Canciones clásicas españolas des katalanischen Komponisten Fernando Obradors aus dem Jahr 1921. 

    Zu diesem Konzert möchten wir Sie herzlich einladen und freuen uns auf Ihren Besuch!

     

     

    Eintrittskarten zum Liederabend sind zum Preis von 16 Euro (ermäßigt 8 Euro) nur an der Abendkasse erhältlich. Für Schüler und Studenten ist der Eintritt weiterhin frei. 

    Auskünfte zum Abonnement, das in der Saison 2019/20 wie gewohnt fortgesetzt wird, erteilt die vhs Kronach, Tel. 09261/606012, E-Mail info@vhs-kronach.de 

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