„Ludscht“ ist bald wieder dicht (Neue Presse, Julia Sand)
„Ludscht“ ist bald wieder dicht (Neue Presse, Julia Sand)
Seit ziemlich genau einem Jahr läuft die Erneuerung der Ortsdurchfahrt. Während der Sommerferien ist erneut eine Vollsperrung notwendig. Der Verkehr wird dafür weitläufig umgeleitet.
LUDWIGSSTADT. Viele Ludwigsstädter und regelmäßig Durchreisende haben sie sicher noch in lebhafter Erinnerung: die Sperrung der Ortsdurchfahrt von August bis Ende Oktober 2023. Nun ist die Straße bald wieder dicht: Voraussichtlich von 29. Juli bis 9. September erfolgt eine Vollsperrung zwischen der Einmündung Lehestener Straße und der Einmündung Lindenstraße.
„Mir ist natürlich bewusst, dass das enorme Einschränkungen für alle Anlieger mit sich bringt“, sagt Bürgermeister Timo Ehrhardt (SPD). Um das Ganze so verträglich wie möglich zu gestalten, habe man die Vollsperrung extra in die Zeit der Sommerferien gelegt – da gebe es zumindest keinen Schülerverkehr und viele Bürger seien sowieso verreist. Zusätzlich habe man Parkmöglichkeiten am Freibad geschaffen. Dort könne man sein Fahrzeug abstellen und die Baustelle fußläufig durchqueren, um in den Ortskern zu gelangen. „Wir haben uns da wirklich Gedanken gemacht“, versichert er.
Der ausführenden Baufirma sei er sehr dankbar, dass man stets versuche, die Erneuerung der Ortsdurchfahrt, die bereits seit Mitte 2023 läuft, möglichst unter halbseitigen Sperrungen voranzubringen. Das sei zwar etwas teurer und umständlicher, aber durchaus zielführend und für die Bevölkerung deutlich angenehmer. Vollsperrungen erfolgten nur, wenn es wirklich nicht anders gehe – so eben auch jetzt wieder. Denn der Kanal und die Wasserleitungen in dem Bereich müssten erneuert werden, was unter halbseitiger Sperrung nicht möglich sei. Vermutlich gegen Jahresende rechnet Timo Ehrhardt dann für die Asphaltierarbeiten noch einmal mit etwa zwei Tagen Vollsperrung...
Den gesamten Bericht finden Sie kostenpflichtig im E-Paper der Neuen Presse zeitung.np-coburg.de/index.html, Ausgabe Freitag, 26. Juli 2024, Kronach, Seite 7.

