Neue Presse: Erschreckend, bewegend, ermutigend (Heike Schülein)

Neue Presse: Erschreckend, bewegend, ermutigend (Heike Schülein)
Seit 33 Jahren leistet die Organisation „Jesus verbindet Völker“ aus Ludwigsstadt humanitäre Hilfe für Menschen in der Ukraine. Die Leiter besuchten im Juli ein bombardiertes
Kinderkrankenhaus, eine Rehaklinik sowie ihre Partner in den Suppenküchen. Und sind immer noch entsetzt von all dem Leid. Aber sie wollen weitermachen.
LUDWIGSSTADT. Die blau-gelben Flaggen flattern im Wind – über den mit Blumen geschmückten Gedenktafeln für gefallene Soldaten. 400 sind es alleine in Rivne. Solche Erinnerungsstätten wie in der Großstadt im Nordwesten der Ukraine gibt es mittlerweile auf jedem Marktplatz beziehungsweise vor jedem Rathaus des Landes, erzählt Uwe Gottwald. „Die Medien berichten immer nur von Raketeneinschlägen, bei denen Zivilisten ums Leben kommen. Aber von den Soldaten, die jeden Tag ihr Leben verlieren, hört man nichts“, sagt der Leiter der 1991 in Ludwigsstadt gegründeten ehrenamtlichen Organisation „Jesus verbindet Völker“ (JVV) – ein Arbeitskreis der evangelisch-lutherischen Kirche Ludwigsstadt, der notleidende Menschen in der Ukraine unterstützt.
Bei ihrem fünften Aufenthalt seit Kriegsbeginn im Zeitraum vom 18. bis zum 22. Juli seien er und die beiden weiteren Leiter Gregor Tischer und Jürgen Baumann solchen Geleitzügen begegnet. Dann sei wieder ein Soldat beerdigt worden.
„Seit dem 8. Juli ist das Kinderkrankenhaus in Ochmadyt/Kiew auch für uns ein Begriff. Es ist eines der größten Kinderkrankenhäuser in Europa und steht mitten in Kiew.
An diesem Tag hat ein massiver russischer Raketenangriff dort furchtbare Zerstörung angerichtet und Menschen getötet“,...
Den gesamten Bericht finden Sie kostenpflichtig im E-Paper der Neuen Presse zeitung.np-coburg.de/index.html, Ausgabe Donnerstag, 26. September 2024, Kronach, Seite 12.