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Neue Presse: Strammer Zeitplan für die Hermann-Söllner-Halle (Heike Schülein)

  • Ludwigsstadt
Ein großes Baugerüst in einer Halle. Am Rand sind zwei Personen zu sehen, die sich die Baustelle ansehen.
©Heike Schülein Die Halle soll auch optisch aufgewertet werden.

Neue Presse: Strammer Zeitplan für die Hermann-Söllner-Halle (Heike Schülein)

Ohne die Aufnahme in das Förderprogramm für Sportstätten wäre es nicht möglich gewesen: Nun aber läuft die Sanierung auf Hochtouren. Und bis 30. April 2025 muss auch alles realisiert bzw. abgerechnet sein.

LUDWIGSSTADT. Voller Vorfreude und Dankbarkeit sieht man auch der Fertigstellung der Sanierung und Erweiterung der Hermann-Söllner-Halle in Ludwigsstadt entgegen, deren Aufnahme als Maßnahme des Investitionspakts zur Förderung von Sportstätten - laut dem Bürgermeister – einem „Sechser im Lotto“ gleichkomme. Eine Projektgruppe hatte mit dem Architekturbüro Müller die Planung erarbeitet. Dessen Architekt Julian Schmidt stellte auch die Maßnahme vor. Hauptziel ist – neben der brandschutztechnischen Sanierung und der Barrierefreiheit – der Anbau von zeitgemäßen Umkleiden und Sanitärräumen.

Der Eingangsbereich wird komplett verändert. Die bestehende Tür wird zurückgesetzt. Eine Rampe sorgt für Barrierefreiheit. Rechts beim Eingang wird eine barrierefreie Toilette errichtet, nachdem sich die bisherigen  Toiletten im nur über eine Treppe zu erreichenden Untergeschoss befinden. Die Garderobe schließt sich im hinteren Teil an das barrierefreie WC an. Aus Brandschutzgründen wird die Tür zur Gaststätte ausgetauscht. Die Hallendecke mit Einbau einer Deckenstrahlheizung wird komplett erneuert.

Energetisches Kernthema ist die Umrüstung der Heizung von Erdgas auf Pellets. Angedacht ist auch eine optische Aufwertung der Wände, die gestrichen bzw. eventuell zum Teil mit Holz verkleidet werden sollen. Ein großer Posten ist der neue Anbau der Umkleiden, die sich bislang mit den Feuchträumen im Untergeschoss befinden und nun nach oben geholt werden. Die bestehenden Umkleiden und Feuchträume werden nicht rückgebaut, sondern als Ausweichmöglichkeit bei Doppelnutzung der Halle erhalten.

Die Maßnahmen mit Schätzkosten von rund 2,5 Millionen Euro müssen aus fördertechnischen Gründen bis 30. April 2025 realisiert bzw. abgerechnet sein. Aufgrund der Sanierung konnten in diesem Jahr verschiedene Veranstaltungen wie die Shakespeare-Spiele oder die Arbeits- und Ausbildungsmesse work@ludscht nicht stattfinden. Seitens der Ludschter Foasenachter laufen derzeit Überlegungen, ob bzw. wie man die Büttenabende anderweitig organisieren könnte. Hierüber wird noch informiert.

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