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Neue Presse: Wie Gabriele Münter wieder zum Malen fand (Bianca Hennings)

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Neue Presse: Wie Gabriele Münter wieder zum Malen fand (Bianca Hennings)

Sie war die Mitbegründerin der Künstlergruppe „Blauer Reiter“ und langjährige Lebensgefährtin Kandinskys. Nach der Trennung des Künstlerpaares schien die schöpferische Kraft Münters verloren. Ihre künstlerische Wiedergeburt fand vor 100 Jahren auf der Burg Lauenstein statt.

Lauenstein. Als Gabriele Münter am 12. August 1926 in Lauenstein aus dem Zug aussteigt, trägt sie eine schwere Last mit sich. Hinter ihr liegen Jahre voller Enttäuschungen, ein erbitterter Rechtsstreit mit ihrem früheren Lebensgefährten Wassily Kandinsky und eine tiefe persönliche wie künstlerische Krise. Ihre schöpferische Kraft schien verloren. Ausgerechnet im Frankenwald, auf der Burg Lauenstein, fern der großen Kunstmetropolen, findet die Mitbegründerin des „Blauen Reiter“ den Ort, an dem sie neuen Lebensmut schöpft. Hier entstehen einige ihrer eindrucksvollsten Werke der 1920er- Jahre.

Darunter auch „Das Dorfkind im blauen Kleid“. Es ist eines der Schlüsselwerke ihres Lauensteiner Aufenthalts und das bekannteste daraus. Das Gemälde zeigt die dreieinhalbjährige Anneliese Opel, Tochter eines Schieferbrucharbeiters aus Lauenstein. Das barfüßige Mädchen mit blondem Pagenkopf, weißer Haarschleife und leuchtend blauem Kleid hält eine Margerite in der Hand...

 

Den gesamten Bericht finden Sie kostenpflichtig im E-Paper der Neuen Presse https://zeitung.np-coburg.de/index.html, Ausgabe Mittwoch, 12. August 2026, Kronach, Seite 7.

 

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