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Schon mal was vom Haselnuss-Erlebnis-Pfad gehört? (Heike Schülein)

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Ein Waldweg im Grünen auf dem Kinder unterwegs sind. Es sind gebaute Objekte aus langen Ästen zu sehen.
Auf dem beliebten Wanderwegabschnitt am Sommerberg R46 entstanden vielfältige Stationen unter dem Motto „Haselnuss mit allen Sinnen erleben“.

Schon mal was vom Haselnuss-Erlebnis-Pfad gehört? (Heike Schülein)

Der in Ludwigsstadt gelegene Hasel-Pfad wandelte sich in einen Erlebnis-Pfad. Das Motto lautet: „Fühlen, riechen, schmecken und sehen.“

Ludwigsstadt. Der beliebte Wanderwegabschnitt am Sommerberg R46 enthält eine reizvolle Passage durch Haselnusssträucher. Dieser Bereich wurde nunmehr für eine besondere Natur-Veranstaltung genutzt. 

Es entstanden vielfältige Stationen unter dem Motto „Haselnuss mit allen Sinnen erleben“. Wunderschöne Objekte entstanden an der Station „Flechten und Schnitzen“ mit individuellen Zaunelementen, Gartendekorationen, Wanderstock, Haselblattwichtel und Flöten zum Mitmachen und Mitnehmen für die Gäste. Eine Herausforderung für alle Sinne war der Halt „Fühlen, riechen, schmecken und sehen“, galt es doch spielerisch mit verbundenen Augen die Haselnuss in verschiedenen Konsistenzen zu erkennen. Der Haselblättertee, frisch gezupfte junge Blätter mit am offenen Feuer erhitzten Wasser, überrascht durch den milden Geschmack und ist gut für die Gesundheit. So bescheinigt ihm die Volksheilkunde eine zusammenziehende, entzündungshemmende und stoffwechselanregende Wirkung. Auch die Haselkätzchen eingelegt süß-sauer oder als Chutney galt es zu verkosten. An der Station „Für die Gesundheit“ stand das Haselnuss-Gemmomazarat und somit das wertvollste der Hasel - nämlich die Kraft und Vitalität der jungen Knospen - im Mittelpunkt, dem eine besondere Heilwirkung zukommt. 

Auch an die jüngeren Besucher war gedacht. Bei der Haltestelle „Für junge Forscher und Entdecker“ konnten Jung und Junggeblieben Insekten und andere Naturmaterialien unter die Lupe nehmen sowie die Strukturen von Blättern und Rinden abzeichnen. Wegbegleitend war die Haselgeschichte „Wer fraß meine Haselnuss“ zu lesen. „DIY aus Haselnussholz“ - Mit einem Bezug zum Muttertag gab es an diesem Zwischenstopp tolle Gestaltungsvorschläge für Blumenbehältnisse. Zudem durfte sich jeder Gast über eine „Goldene oder bemalte Haselnuss“ als Geschenk freuen.

An einem für den „Vogelfreundlichen Garten“ werbenden LBV-Infostand“ waren alle Besucher angehalten, herauszufinden, ob ihr Garten den Bewertungskriterien entspricht.

Machen Sie mit! Möglich wurde diese einmalige Veranstaltung, zu der sich viele naturverbundene Gäste einfanden, durch das große Engagement von Melanie und Peter Schwarzmeier mit Team vom Jugendwaldheim in Lauenstein sowie Damaris und Jürgen Schmitt, Christiane Enders und Karin Weber vom Natur-Team.

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